Gemeinderat Petitionen

Hier der Überblick zu den an den Gemeinderat gerichteten Petitionen:

 

Gemeinderat - Schutz der Ziesel

Bitte lasst uns Leben - Zieseln, Hamstern und weiteren bedrohten Tierarten fehlt ausreichender Schutz in Wien!!!

Wie Erhebungen im Auftrag der Europäischen Kommission beweisen, wurden in Wien keine wirksame Schutzmaßnahmen ergriffen. Es scheitert dabei scheinbar nicht am fehlenden Willen der zuständigen Stellen, sondern am fehlenden Interesse der Entscheidungsträger, die Interessen der massiven Stadterweiterungspolitik und der Schaffung weiterer Gewerbeparks zu harmonisieren. Beeinträchtigt werden dabei nicht nur die genannten Tiere sondern das gesamte uns umgebende Ökosystem, welchem gerade im städtischem Gebiet eine besondere Bedeutung zu kommt.


Die überparteiliche Plattform BürgerInnen-Netzwerk Wien-NÖ-Nordost BNWN fordert die politischen Vertreter der Stadt Wien bzw. Organe der Stadtverwaltung zu den folgenden Punkten zur Stellungnahme auf:

  1. Lebensraumzerstörung durch Verbauung- In Siedlungsrandlagen und in Gewerbegebieten kommt es immer wieder zu Umwidmungen von Grünland zu Bauland. Dieses Bauland wird anschließend aufgeschlossen; Wohnhausanlagen und Betriebstätten werden errichtet. Darüberhinaus werden hochrangige Autobahnen und Schnellstraße geplant, die nun die weitere Bodenversiegelung vorantreiben. Wir fordern eine nachhaltige Korrektur in der Stadterweiterungspolitik!
  2. Gezielte Förderung der Landwirtschaft- Landwirtschaftliche Betriebe sind ebenfalls die Verlierer der Stadterweiterung, dabei sind diese als Partner anzusehen. Im Rahmen von Projekten wie „Schule am Bauernhof“ oder „Green Care“- könnten landwirtschaftliche Flächen mit seltenen Pflanzen und Tieren als Brachfläche gefördert und ein pädagogischer Mehrwert erzielt werden.
  3. Monitoring und Datenbank- Wien hat im Vergleich zu NÖ auffällig wenige Aktivitäten in Bereich des Monitiorings unternommen und ein proaktives Schutz- und Aufklärungsprogramm für Ziesel, Hamster und Co ist öffentlich unbekannt!

Wir fordern daher von der Wiener Umweltschutzabteilung einen Maßnahmenkatalog darüber, welche Schutzmaßnahmen in der Vergangenheit bzw. für die Zukunft ergriffen wurden/ werden.

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Gemeinderat - Investitionen in Bildung statt in Asphalt

Wien – eine gemeinsame Stadt für viele Menschen, viele Generationen, viele Kulturen.
Angenommen die Stadt wächst in Zukunft so schnell, wie uns die Stadtregierung nicht müde wird einzuhämmern, dann werden noch mehr Menschen zuziehen, deren Kinder dringend einer guten Bildung bedürfen. Dazu werden modern ausgestaltete Kindergärten und Schulen, sowie ausreichend geschultes Betreuungs- und Lehrpersonal gebraucht.


Entgegen aller Beteuerungen der Stadtregierung steht es um die qualitätsvolle Bildung unserer Kinder nicht zum Besten. Zu große Gruppen in den Kindergärten, überfüllte Klassenzimmer mit absoluten Höchstzahlen in Volksschulen – folgenreich, wenn man bedenkt, dass viele Kinder einer intensiven Betreuung bedürfen.

Wir fordern, die finanziellen Mittel dieser Stadt- anstatt in hunderte Millionen Euro verschlingende Straßenbauprojekte quer durch dicht verbautes Gebiet - rasch für die Errichtung weiterer Kinderbetreuungsstätten und Schulen mit genügend Raumangebot und Ausstattung für Nachmittagsunterricht zu investieren. Außerdem müssen dringend mehr KindergartenpädagogInnen und VolksschullehrerInnen angestellt werden, die sich den vielfältigen Bedürfnissen der Kinder entsprechend widmen können. Wir haben hier in Wien einen großen Nachholbedarf. Eine Vernachlässigung der Kinder rächt sich, wie in letzter Zeit auch von den verschiedensten Seiten betont wird. Wir fordern, dass unser Steuergeld für Bildung eingesetzt wird - und nicht für weitere Verkehrsflächen. Schließlich will Wien ja in jeder Hinsicht eine SMART CITY werden!

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Gemeinderat - Petition für die Donaustadt

Die Donaustadt wird zunehmend zur Spielwiese für Bauträger und Grundstücksspekulanten. Nahezu jedes freie Feld steht zur Disposition.
Die ortsansässige Bevölkerung darf dabei nicht unter die Räder kommen. Und das, ist hier wörtlich gemeint.


Die großen Stadterweiterungsgebiete sollen mittels „hochrangiger Straßen“ wie der „Stadtstraße Aspern“ bzw. der Spange S1 / Seestadt erschlossen werden. Die Planung dieser Verkehrsbänder greift brutal in den Lebensraum der Bevölkerung von Hirschstetten, Aspern und Breitenlee ein. Laut übereinstimmender Aussagen maßgeblicher Verkehrsplaner wie Dr. DI Harald Frey, Professor DI Hermann Knoflacher von der TU Wien, DI Werner Rosinak und anderer, bringen diese Straßen keine Entlastungen sondern generieren im Gegenteil nur noch mehr Verkehr. Das ist weder im Sinne künftiger Bewohnerinnen und Bewohner und schon gar nicht im Sinne der ortsansässigen Bevölkerung.

Wir fordern daher den Abbruch der Planung am Projekt „Stadtstraße Aspern“. Gleichzeitig fordern wir die Erstellung eines Masterplans – Mobilität für die gesamte Donaustadt bzw. den Nordosten Wiens unter Einbeziehung des niederösterreichischen Umlandes. Um Unabhängigkeit zu garantieren, soll die Planung unter Zuziehung bisher nicht in die Planung involvierter in- und ausländischer Mobilitätsplaner erfolgen.

In diesem Zusammenhang fordern wir die Umsetzung der von der Stadt Wien im Smart Citykonzept selbstgesteckten Ziele nicht nur für die Bezirke südlich der Donau sondern vor allem auch für die Donaustadt.

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Gemeinderat - Gebt uns den Genochmarkt zurück

Der Genochmarkt in Stadlau wurde vor etlichen Jahren geschlossen, da man angeblich "Großes" mit dem Areal vorhatte. Wahr ist vielmehr, dass bis dato nichts geschehen ist und der Platz zu einem Schandfleck des Bezirkes verkommen ist.


Märkte sind seit ewigen Zeiten lebendige Zentren und Orte der Zusammenkunft. Leider wurden in Wien viele Märkte einerseits sträflich vernachlässigt, bzw. durch den Bau riesiger Gewerbeparks und Supermärkte in unmittelbarer Nähe systematisch ruiniert, um sie dann endlich entsorgen zu können. Dies trifft im 22. Bezirk ganz besonders für den Genochmarkt zu. Es gibt inzwischen in der ganzen Donaustadt keinen Markt im eigentlichen Sinne mehr, obwohl die Stadtregierung ständig von lebenswerter Umgebung spricht.

Wir fordern daher die Rückführung der Liegenschaft des ehemaligen Marktes in den Besitz der Stadt Wien und die Schaffung eines modernen überdachten Marktes, der sowohl von den Gemüsebauern der Donaustadt genützt werden könnte, als auch von den Bauern der weiteren Umgebung. Weiters fordern wie die Einbindung des ehemaligen Tröpferlbades in das neu zu schaffende Ensemble. Das würde die Umgebung beleben und zu einer Stadt der kurzen Wege mit lokaler Versorgung - einer SMART City eben - beitragen.

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Gemeinderat - Ein Dorfplatz für Hirschstetten

Hirschstetten hat eine einzigartige Begegnungszone, die Blumengärten. Das jedoch nur in der warmen Jahreszeit und somit nur für ein halbes Jahr. Das soll geändert werden.


Kontakt mit Mitmenschen und Kulturen prägt jede Gemeinschaft und ist wichtiger als alle eitlen, vorgeschobenen Scheinentlastungen. Hirschstetten hat mit dem Vorplatz der Blumengärten den idealen Platz dafür. Die derzeitige Nutzung als Parkplatz ist eine pure Verschwendung dieser Ressource.  

Wir fordern daher die Einleitung eines Planungsprozesses unter Einbindung in- und ausländischer Architekturbüros zur Erstellung eines Masterplans für die Schaffung eines neuen Dorfplatzes. Dieser soll als temporärer Marktplatz, bzw. Veranstaltungsplatz mit mindestens einem weiteren, fixen Tageslokal gestaltet werden. Der Straßenraum soll durch die Gestaltung fließend in den Dorfplatz übergehen und durch einen allfälligen Umbau der Kreuzung Quadenstraße/Emichgasse zur Beruhigung dieses Bereichs beitragen. Das neue Ortszentrum würde die Umgebung weiter nachhaltig aufwerten und den Bürgerinnen und Bürgern von Hirschstetten einen Platz geben, der zur Identitätsstiftung enorm beitragen würde. Da die Blumengärten 6 Monate im Jahr + 4 Wochen vor Weihnachten allen Wienerinnen und Wienern als Ort der Begegnung dienen, könnte das mit dem Dorfplatz auf das ganze Jahr ausgedehnt werden und Hirschstetten in das Konzept von Wien als SMART CITY integrieren.

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