Gemeinderat - Petition für die Donaustadt

Die Donaustadt wird zunehmend zur Spielwiese für Bauträger und Grundstücksspekulanten. Nahezu jedes freie Feld steht zur Disposition.
Die ortsansässige Bevölkerung darf dabei nicht unter die Räder kommen. Und das, ist hier wörtlich gemeint.


Die großen Stadterweiterungsgebiete sollen mittels „hochrangiger Straßen“ wie der „Stadtstraße Aspern“ bzw. der Spange S1 / Seestadt erschlossen werden. Die Planung dieser Verkehrsbänder greift brutal in den Lebensraum der Bevölkerung von Hirschstetten, Aspern und Breitenlee ein. Laut übereinstimmender Aussagen maßgeblicher Verkehrsplaner wie Dr. DI Harald Frey, Professor DI Hermann Knoflacher von der TU Wien, DI Werner Rosinak und anderer, bringen diese Straßen keine Entlastungen sondern generieren im Gegenteil nur noch mehr Verkehr. Das ist weder im Sinne künftiger Bewohnerinnen und Bewohner und schon gar nicht im Sinne der ortsansässigen Bevölkerung.

Wir fordern daher den Abbruch der Planung am Projekt „Stadtstraße Aspern“. Gleichzeitig fordern wir die Erstellung eines Masterplans – Mobilität für die gesamte Donaustadt bzw. den Nordosten Wiens unter Einbeziehung des niederösterreichischen Umlandes. Um Unabhängigkeit zu garantieren, soll die Planung unter Zuziehung bisher nicht in die Planung involvierter in- und ausländischer Mobilitätsplaner erfolgen.

In diesem Zusammenhang fordern wir die Umsetzung der von der Stadt Wien im Smart Citykonzept selbstgesteckten Ziele nicht nur für die Bezirke südlich der Donau sondern vor allem auch für die Donaustadt.

Eingebrachte Petition (PDF-Download)
Unterschriftenliste (PDF-Download)